Was getan werden kann, wenn die emotionale Belastung überhand nimmt.

Auch wenn Klopfakupressur eine sehr schonende Methode ist, kann nie vollständig ausgeschlossen werden, dass infolge der Fokussierung auf die Belastung diese erst einmal stärker spürbar wird. Werden dabei die Reaktionen auf eine extreme Belastung sehr stark, spricht Gary Craig von einer Abreaktion (abreaction). Wenn jemand "nur" weint, ist das noch keine Abreaktion.

Abreaktionen sind bei der Arbeit mit Klopfakupressur sehr selten: Aufgrund seiner Beobachtungen geht Gary von etwa einer von 1000 Personen aus, die eine Abreaktion zeigen könnten.

Mögliche starke Reaktionen entwickeln sich vor dem Hintergrund besonderer Vorbelastungen, wie sie etwa durch schwere Traumatisierung durch Missbrauch, Kriegstrauma u. ä. hervorgerufen werden können.

 

Maßnahmen

Für eine professionelle Arbeit mit schweren Belastungen haben sich folgende Vorgehensweisen bewährt:

  • Ruhe bewahren und Sicherheit ausstrahlen. Ein emotional nicht stabiler Coach ist für den Klienten keine Hilfe!
  • Den Klienten durch Klopfen oder mit anderen Techniken stabilisieren, siehe hierzu die Stabilisierungstechniken.

 

Voraussetzungen

 

Das KLOPF-Tutorial beschreibt den Methoden-Standard nach Verband für Klopfakupressur e. V. mit Stand 2017.

Diese Seite wird nicht mehr weiter aktualisiert, da es seit 2020 mit der von Ronald Hindmarsh initiierten Emotionalen Selbstbefreiung /Strukturellen Klopfakupressur einen in wesentlichen Punkten weiterentwickelten Ansatz gibt.

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