Testen, testen, testen!


Wie im Artikel Ergebnisse überprüfen in Modul 1 beschrieben, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ergebnisüberprüfung, die weiter differenziert werden können.

 

1) Überzeichnen der Fakten in der Vorstellung

Das Testen durch Hervorbringen der Symptome in der Vorstellung kann auf folgende Weise intensiviert werden. So wie es bei der "Erzähl- die- Geschichte- Technik" oder der "Erzählenden Filmtechnik"  möglich ist Submodalitäten zu entschärfen, so ist es auch möglich diese zu Testzwecken zu verschärfen. Indem

  • Bildauschnitte vergrößert werden
  • Farben intensiver oder greller gemacht werden
  • Geräusche lauter, etc.

2) Herstellen von Realität

Der Klient begibt sich in eine Situation, die früher eine Belastung ausgelöst hätte, z. B. indem er

  • den Ort der Furcht aufsucht, z. B. den Fahrstuhl
  • den Gegenstand der Furcht anschaut oder berührt, z.B. eine Spinne
  • sich Geräuschen aussetzt, ggf. per Aufzeichnung
  • eine Situation möglichst realitätsnah nachstellt, z. B. als Rollenspiel

3) Körperliche Aktivitäten

Der Klient führt Bewegungen aus, die vorher schmerzhaft oder gar nicht möglich waren. Dabei ist Achtsamkeit wichtig. Der Klient sollte nichts tun, was er sich nicht selbst zutraut. Mögliche Aktivitäten sind z. B.

  • Strecken und Recken bei verschwunden Verspannungsschmerzen
  • Kopf drehen bei Halsverspannungen
  • Arm heben, ...
4) Alltagserleben

Trotz gründlicher Vorgehensweise kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Aspekte oder Auslöser bei der Bearbeitung übersehen wurden. Daher ist das "normale" Alltagserleben der letztendliche Test.

Das KLOPF-Tutorial beschreibt den Methoden-Standard nach Verband für Klopfakupressur e. V. mit Stand 2017.

Diese Seite wird nicht mehr weiter aktualisiert, da es seit 2020 mit der von Ronald Hindmarsh initiierten Emotionalen Selbstbefreiung /Strukturellen Klopfakupressur einen in wesentlichen Punkten weiterentwickelten Ansatz gibt.

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